2013 war für die Santanita die bislang erfolgreichste Saison auf der Regattabahn. Der zweite Platz der Mittwochsregatten, der dritte Platz bei der Aalregatta und der Sieg beim 24-Stunden-Segeln (jeweils innerhalb der Wertungsgruppe) werden bei den winterlichen Crewmeetings sicherlich noch ausgiebig gefeiert!

 

Am 19. Juni wurde die letzte von sechs Mittwochsregatten der Frühjahrsserie ausgetragen. Schwierige Schwachwindverhältnisse machten die Wettfahrt zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit. Trotzdem wurde an Bord der Santanita bis zur Ziellinie um jeden Hauch gekämpft. In den vorangegangenen Regatten wurden einige spektakuläre Platzierungen herausgesegelt, die unter keinen Umständen verloren gehen sollten. Der zweite Platz in der Wertungsgruppe war der verdiente Preis.

Leider war die Teilnahme an der Siegerehrung nicht möglich, weil die Santanita noch am selben Abend ihren Liegeplatz für Teilnehmer der Kieler Woche räumen musste. Die Überführung nach Düsternbrook wurde begleitet von einem faszinierendem Lichterspiel durch ein aufziehendes Gewitter, welches sich glücklicherweise erst mit voller Kraft entlud, als das Boot sicher vertäut auf dem Leihliegeplatz lag. Unterwegs dorthin erreichte uns die frohe Kunde von dem erfolgreichen Abschluss durch einen Anruf von Wettfahrtleiter Roland Rademacher - vielen Dank dafür!

Die Planung für dieAalregatta 2013 verlief zunächst unter dem Vorbehalt der Wetterentwicklung. Verschiedene Vorhersagen ließen nur eine Prognose zu: Wechselhaftigkeit. Insofern erwies sich die Realität als glückliche Wendung. Bei sehr schwachem Wind wurde die Santanita in ihrer Startgruppe zusammen mit zehn Mitstreitern leicht verspätet gestartet. Gegen 17:45 lief sie nach einem trockenen und auf der langen Kreuz in die Eckernförder Bucht auch von schönem Segelwind gekennzeichneten Seerennen in Eckernförde ein. Lediglich an Sonne und Temperatur hat es etwas gefehlt.

 

Am Abend überraschte die Wettfahrtleitung sowohl Crew Britta, Sonja und Michael als auch den Skipper mit der Ehrung zu einem dritten Platz!

 

Die Rücktour ging am windlosen und grau-nebeligen Pfingstsonntag unter Maschine wieder nach Schilksee, ein optional angedachter Tag in Damp wurde zugunsten der Reparatur der Ausrüstung im Masttop am Pfingstmontag ausgelassen.

 

Das 24-Stunden-Segeln der Wassersportvereinigung Mönkeberg (WVM) und Möltenorter Seglerkameradschaft (MSK) übt seit der ersten Teilnahme der Santanita 2010 eine geradezu suchtartige Leidenschaft auf Crew und Skipper aus. Entsprechend groß war die Ernüchterung über die Wetterverhältnisse 2011 und 2012, die nur durch Gekachel und Gekübel zu beschreiben waren. Dieses Jahr war die Schwierigkeit eher die personellen Situation: Nur Malte konnte sich die Zeit für die Regatta nehmen und so wurde es ein toughe Angelegenheit: Zu zweit segelte die Santanita nach einer Flaute kurz nach dem Start in dem aufkommenden frischen Nordwest-Wind nach Marstal, Schleimünde, nochmal Marstal und über Möltenort in den Zielhafen Mönkeberg. Die gesegelten 116,3 Meilen bescherten Crew und Schiff den ersten Sieg auf einer Regattabahn!

Die Aalregatta 2012 stand unter einem Flautestern. Mehrere Tage vorher prognostizierten die verbreiteten Wind- und Wetterportale einen wolken- aber auch windfreien Tag. Dennoch wurde die Regatta selbstverständlich planmäßig bei unerwarteten 2 Bft. Ost gestartet. Die Kreuz aus der Förde gelang noch mit ruhiger Fahrt, aber auf der Außenförde nahmen die thermischen Effekte immer weiter ab. Die Regattaleitung beschloss, an der Fahrwassertonne 2 eine Ziellinie auszulegen. Ein Spi-Versuch auf Westkurs verdeutlichte, dass der Wind nun völlig eingeschlafen war.

Mit Wind aus dem Tank nahm das gesamte Feld Fahrt nach Eckernförde auf. Dort wurde ein reichhaltiges Buffet angeboten. Einige Kaltgetränke später klang der Abend aus.

Britta und Michael verabschiedeten sich am folgenden Morgen, Sonja und Boris kreuzten bei aufgefrischtem Ostwind nach Damp. Die Sonne verlieh dem gesamten Wochenende sommerliches Ambiente. Die Liegeplatzpreise in Damp sind explodiert, aber es gab eine gute Countryband und Linedance von diversen Formationen aus der Umgebung. Äußerst erfreulich ergab sich ein Treffen mit den  hochgeschätzten Segelkumpanen von der 'Cordon Bleu'.

Ein prima Pfingstwochenende!

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