Für den Sommer 2011 war die zweite Urlaubsreise geplant. 'Rund Rügen' sollte die Reise gehen. Bereits im Vorfeld zeichneten sich Schwierigkeiten ab, zweimal musste die Abreise verschoben werden, weil Skipper's Frau nicht vom Brötchengeber freigelassen wurde. Aus den geplanten drei Wochen wurde lediglich zwei. Als es dann endlich losging, fuhren wir mit starkem Wind nach Fehmarn, wo wir gleich einen Tag überbrücken mussten, weil es zu heftig wurde. Tags drauf ging es über die Lübecher Bucht nach Kühlungsborn. Die Entscheidung, ob wir den 'großen Sprung' über den Darss angehen, fiel einige Tage später in der Marina Hohe Düne negativ aus. Die Großwetterlage schien ungünstig. Nur um im Bodden gewesen zu sein - ohne dort ein paar schöne Tage verbringen zu können - war uns der Schlag zu weit und der Nothafen Darsser Ort schien unattraktiv. So verbrachten wir einige Tage auf der Südseite der Lübecker Bucht, u.A. in Boltenhagen. Die Häfen in den neuen Ländern haben alle einen tollen Eindruck hinterlassen, aber das Wetter war unbeständig und teils richtig mies. Wir nutzten einen kleines Wetterfenster für die Flucht zurück nach Heiligenhafen und mussten dort vier Tage abwettern. Als unglücklich Entscheidung erwies sich die Wahl des Tages für die Rückfahrt über die Hohwachter Bucht. Wegen der starken bis stürmischen Winde baute sich ein massiver Seegang auf. Außerdem regnete es 7 Stunden Bindfäden. Obwohl die Bordfrau angesichts dieser wirklich üblen Erfahrung in höchstem Maß auf ihre Leidensfähigkeit überprüft wurde, bilanziert sie den Urlaub nicht als totalen Flop. Trotzdem: schön war das nicht....

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